Ebbe am Strand  
Strandpalais  
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Interressante Links aus der Umgebung
 

www.nordseewetter.de

www.nationalpark-wattenmeer-cuxhaven.de

www.aeronauticum.de

www.Komm-zur-See.de

http://www.unterkunft-duhnen.de/

www.privat-zimmer-messe-muenchen.de

 

 

 

Eine Zusammenstellung der wichtigsten Begriffe rund ums Wattenmeer finden Sie hier!

Lebensbedingungen

Die typischen Pflanzen und Tiere des Wattenmeeres haben sich an besondere Eigenschaften ihrer "Wohnung" angepasst:
regelmäßig gibt es eine kalte, salzige Dusche regelmäßig wird der Boden wieder trocken damit ändern sich regelmäßig Temperatur und Salzgehalte und der Boden wird durch Wind und Wasser ständig in Bewegung gehalten. Das Leben im Wattenmeer ist also anstrengend, aber abwechslungsreich. Sich mit den besonderen Wohnverhältnissen zu arrangieren, lohnt sich vor allem deshalb, weil man stets einen reich gedeckten Tisch vorfindet - denn jede Flut bringt neue Nahrung heran.

Auf den ersten Blick wirkt das Watt bei Ebbe wie tot. Die meisten seiner kleinen Bewohner sind dann nämlich nicht zu sehen. Klar: Sie wollen weder austrocknen noch von der Sonne gebraten noch von Vögeln gefressen werden und ziehen sich deshalb unter die Oberfläche zurück. Manche bleiben sicherheitshalber gleich dort unten und behalten über eine Art Schlauch (Syphon - Muscheln) oder eine selbst gegrabene Röhre (Wattwurm) Kontakt zur Oberfläche.

Das Versteckspiel klappt natürlich nicht immer, denn die Vögel im Watt haben großen Appetit und deshalb auch ihre "Tricks". Jede Art hat eine bestimmte Schnabelform- und Länge entwickelt, um an die jeweilige Lieblingsspeise zu kommen, mit dem der Boden durchsiebt oder durchstochert und manch harte Schale geknackt werden kann. Bis die Flut zurückkommt. Ehe ihnen das Wasser bis zum Halse steht, ziehen sich die Vögel auf höher gelegene Flächen zurück und ruhen sich aus - bis die nächste Ebbe den gedeckten Tisch wieder freigibt.
Die Gezeiten: Ebbe und Flut

Wo ist das Meer bei Ebbe?
Der Mond dreht sich um die Erde. Beide drehen sich gemeinsam um die Sonne. Der Mond zieht die Wassermassen der Erde zu sich heran. Immer an der Stelle der Erde, die dem Mond am nächsten ist, entsteht so ein "Flutberg".

Mond und Erde rotieren miteinander um einen gemeinsamen Drehpunkt. An den äußersten Enden dieses Systems aus zwei Himmelskörpern wirken Fliehkräfte. Dadurch entsteht auf der Seite der Erde, die am weitesten vom Mond entfernt ist, ein zweiter Flutberg. Darum ist 2x täglich Ebbe, 2x Flut.

Der Mond dreht sich in 24 Stunden und 50 Minuten einmal um die Erde und zieht die 2 Flutberge hinter sich her. Darum trifft das Hochwasser jeden Tag etwa 50 Minuten später ein als am Vortag. Steht die Sonne auf einer Achse mit Mond und Erde (bei Vollmond und Neumond), verstärkt sie deren Kräfte: Die Flutberge werden noch höher – es ist Springflut (Springtide).
Steht die Sonne im rechten Winkel zur Mond-Erde-Achse (Halbmond), schwächt sie Kraft des Mondes ab: Es ist Nippflut (Nipptide).

Tidenhub
Den unterschiedlichen Wasserstand zwischen Hoch- und Niedrigwasser bezeichnet man als Tidenhub. An der deutschen Nordseeküste beträgt er etwa 3,50 Meter.
An der Ostsee ist der Tidenhub kaum bemerkbar, weil sie nur durch einige Meerengen zwischen dem Festland Verbindung zum offenen Meer hat.
 

Gezeiten - so spannend wie gefährlich!
So lange Menschen die Küste besiedeln, so lange führen sie einen Kampf gegen die Kraft der Nordseefluten. Noch im Februar 1962 kamen allein in Hamburg mehrere Tausend Menschen ums Leben, nachdem die Deiche der heranrollenden Sturmflut nicht mehr Stand halten konnten. Heute sind die Deiche so hoch und breit gebaut, dass die Gefahr gebannt ist.

Aber auch die normale Gezeiten-Flut, also das Auflaufen des Wassers Richtung Küste, birgt ihre Gefahren. Bei Niedrigwasser lockt das glitzernde Watt zu einem Spaziergang in die lockende Weite. Gegen einen Watt-Spaziergang am Strand ist auch nichts einzuwenden. Aber eine Wanderung weiter hinaus, sollten Sie niemals allein antreten! Die Wasserrinnen, die das Watt durchziehen (Priele), können sehr tief sein und haben eine starke Strömung. Und schneller, als man es sich versieht, kommt die Flut zurück und schneidet den Rückweg zum Festland ab. Auch können plötzliche Seenebel auftreten, die jegliche Orientierung verhindern.

Erfahrene Wattführer/innen kennen sich im Watt aus. Sie kennen die Routen, die Bodenverhältnisse und das Wetter. Sie sind ausgerüstet, um auch bei unvorhersehbaren Gefahren die Wanderer sicher wieder an Land zu bekommen. Wenn Sie das Watt ausführlich erkunden wollen, schließen Sie sich also unbedingt einer geführten Wattwanderung an! Termine erfahren Sie vor Ort über Aushänge, Infoblätter oder über die Nationalpark-Häuser und -Zentren.